Engel…

 

Und ich steh wieder da

Am Abgrund der Zeit

Ich schaue hinunter

In die Unendlichkeit

 

Doch ein Nebel verbirgt das

Was in der Zukunft liegt

Er macht die Angst noch größer

Als sie vorher schon war

 

Ich sehe nur die Schatten

Der Vergangenheit

Ich höre ihre Worte

Und mir wird bitter kalt

 

Und dann tauchst du auf

Wie aus dem Nichts

Hältst mein Sprung auf

Hältst mich fest

 

Deine Wärme lässt das Eis schmelzen

Deine Nähe lässt einsame Stunden vergessen

Deine Augen lassen all meine Tränen verschwinden

Es ist mehr als Wörter beschreiben können

 

Doch dann breitest du deine Flügel aus

Und fliegst einfach davon,

Lässt mich einfach im Regen stehen

Und ich seh die Sonne ein letztes mal untergehen…

 

 

Die Last des einsamen Herzens

 

Wenn ein Herz keine Liebe empfängt

Wenn der Schmerz es zum weinen bringt

Wenn alles drum herum sich schwarz verfärbt

Und der letzte Funken erloschen ist

 

Wenn das Herz so viel Liebe verschenkt

Das es keine mehr hat

Wenn es sich dann weigert neue zu geben

Weil es nicht mehr kann

 

Wenn man dann spürt wie es sich regt

Wie es den Körper zum beben bringt

Wie sich die Welt in Farbe legt

Und der Gesang der Hoffnung erklingt

 

Dann merkt man wie gut es einem geht

Man spürt die Wärme die einen umgibt

Doch es nicht einfach wenn man immer denkt

Bitte nicht, nicht noch mal einsam werden…

 

Das ist die Last des einsamen Herzens

Immer zu wissen wie es sein kann

Immer Angst haben zu müssen

Wieder diese Schmerzen zu haben…

 

 

an dich...

 

Wer bist du

Das du meinst mich zu verstehen

Wer bin ich

Das ich es wert bin weiter zu gehen

 

Und ich frage mich

Lügst du in mein Gesicht

Oder denk ich immer nur

Das es nie wieder so wird

Wie es mal war

 

Ich kann nicht mehr klar denken

Die Erinnerungen verblassen

Und ich halte sie mit letzter kraft

Fang an mich selber zu hassen

 

Ich hasse mich dafür

Dass ich bin wie ich bin

Ich hasse mich dafür

Das ich dich alleine ließ

 

Doch ich muss ganz ehrlich sagen

Du hast nicht um mich gekämpft

Genau wie all die andern,

Hast es einfach hingenommen

 

Das kann ich nicht verstehen

Warum ist nur so

Bin ich echt so grausam

Das sich ein Kampf nicht lohnt

 

Ich habe für dich aufgegeben

Was mich selbst zerstörte

Die schmerzen hast dann du behoben

Du warst der der die schreie hörte

 

Doch dann, hast du dich abgewandt

Mir den Rücken zugekehrt

Von einen auf den anderen tag

Hast du den Bezug verloren…

 

Du hast meine Hand losgelassen

Und ich viel hinab zu Boden

Dort lag ich, und weinte

Ich schrie und glaubte nichts

 

Dann kam eine zeit

In der alles egal wurde

Ich hab nicht mehr geweint

Hab nichts mehr gefühlt

 

Ich habe es versucht

Versucht aus diesem leben zu gehen

Denn ich wusste ganz genau

Das es dich nicht kümmern würde

 

Du würdest es nie erfahren,

Das ist es was mich traurig macht

Du würdest weiter leben

Ohne an mich zu denken

 

Keinen Moment würdest du trauern

Denn wichtig bin ich nicht

Sonst würdest du vielleicht

Endlich aufhören so zu tun als ob…

 

 

Ich frag mich

 

Und ich Frag mich

Wer ist diese lächelnde Person

Die da neben mir sitzt

Die neben mir lebt

 

Du sagst du bist wie alle

Doch das glaub ich einfach nicht

Du sagst du bist es nicht wert

Und das versteh ich einfach nicht

 

Du meinst ich wär besser

Doch da kennst du mich falsch

Versteh das jetzt endlich

Seh es schon ein

 

Ich frag mich was ist geschehen

Ich Frag mich wie wird es weiter gehen

Ich frag mich werde ich dich wieder sehn

Ich frag mich werde ich unter gehen…

 

Ich soll nicht um dich weinen?!

Dann gib mir keinen Grund

Doch die Person die du mal warst

Fehlt mir einfach so

 

Ich weiß nicht was passiert ist

ich frag dich doch du antwortest nicht

Du sagst nur das du es nicht weißt

Das du den Bezug zu mir verloren hast

 

Dann frag ich mich wie geht das

Erzähl mir nicht du bist anders

Sag nicht das es bei dir so ist

Hör auf mich so zu zerstören

 

Ich frag mich was ist geschehen

Ich Frag mich wie wird es weiter gehen

Ich frag mich werde ich dich wieder sehn

Ich frag mich werde ich unter gehen…

 

Eine Freundschaft verliert man nicht

sie ist kein Gegenstand sondern ein Teil von dir

Eine Freundschaft gibt man nicht auf

Man kämpft um sie will sie nicht verlieren

 

Du spielst mit mir

Ich kann nicht mehr

Komm hör auf

So zu sein

 

Ich erkenn dich nicht mehr

Wer bist du nur geworden

Mir fällt nichts mehr dazu ein

Da bleibt nur noch das weinen

 

Doch ich habe bemerkt

Das es auch nicht hilft

Es schließt die wunde nicht

Es füllt sie nur mit Tränen

 

Ich frag mich was ist geschehen

Ich Frag mich wie wird es weiter gehen

Ich frag mich werde ich dich wieder sehn

Ich frag mich werde ich unter gehen…

 

 

Wirklich vorbei?!

 

Ich habe etwas gespürt

Es war wie eine Warnung

Ich habe dich nicht angerührt

Doch ich hatte keine Ahnung

 

Ich dachte darum ging es

Doch verstand ich nicht

Wir blieben gute Freunde

Doch dann verlor ich dich

 

Ich denke das die Warnung

Das Gegenteil sprach

Sie wollte mir nur sagen

Nimm ihn in den Arm…

 

Nimm ihn in den Arm

Und lass ihn niemals los

Denn er ist für dich alles

Oh was tat ich bloß

 

Ich denke es war alles

Was ich mit dir verlor

Alles was ich jemals

Als meine Liebe auserkor

 

Nun denke ich mir dieses

Doch weiß ich wirklich nicht

War es echt schon alles

Oder geht es wieder los?!

 

 

ma was anderes^^

 

Aber ich denke das auch zählt dein eigenes sein

Ist dann auch egal ob du bist groß oder Klein

Zeig deinen Freunden dein wahres Gesicht

Und du wirst sehen das gar nichts zerbricht

Du wirst nur ernten was du sähst

Niemals das was du im dunkeln stählst

So bleib dir selber treu und denke immer dran

Nur der der niemals lügt ist ein ehrenwerter Mann

So tu alles dafür das du so bleibst wie du bist

Lass dir nichts von Andern reinreden und sagen was du willst

Denn du selber weißt besser was dich bewegt

Sie denken die kennen dein ganzes Gesicht

Doch hör mir zu sie wissen nichts von der Welt

Sie denken sie leben cool und das ist was zählt

Doch von der Liebe der Hoffnung hat noch niemand erzählt

Und das ist das was der mensch wirklich erLEBT

Du…

Du warst immer der Anker
Der mich an dieses Leben band
Jetzt hast du dich von mir losgerissen
Und ich verlieren meinen halt

Schwebe durch den Ozean des Lebens
Treibe teilnahmslos mit dem Strom
Habe keine Kraft selber zu entscheiden
Keine Kraft einen eigenen Weg zu gehen

So läuft das Leben an mir vorbei
Fühle mich leer und unbeachtet
Die Zeit heilt diese eine Wunde nicht
Diese Wunde sitzt zu tief

Versuche zu vergessen und zu vergeben
Doch ich schaff es einfach nicht
Du hast mir zu viel bedeutet
Doch das kümmert dich nicht

Du hast dein Leben lieber ohne mich
Gehst deinen Weg, erinnerst du dich nicht?!
Hast mich vergessen und die Zeit
Die Zeit die wir zusammen lebten…

Du erinnerst nicht…
Wie wir reden konnten
Du erinnerst nicht…
Wie wir zusammen lachten

Aber ich erinnere mich
Erinnere mich an all die schönen Momente
Und jetzt bist du plötzlich nicht mehr da
Und ich kann es nicht verstehen…


An den besten Freund den ich jemals hatte…
Ich werde dich NIEMALS vergessen…

Ein Tod wie jeder

Es ist ein Tag wie jeder
Eine Stunde neben 1000 Andren
Ein Moment zwischen der Zeit
Ein Leben zwischen Momenten

Es sind Worte wie immer
Eine Geste neben 1000 Andren
Eine Bedeutung zwischen den Zeilen
Ein Sinn zwischen Bedeutungen

Es ist ein Mensch wie jeder
Ein Leben neben 1000 Andren
Ein Lächeln zwischen den Tränen
Eine Lüge zwischen dem Lächeln

Es ist ein Tod wie jeder
Ein Grab zwischen 1000 Andren
Ein Zeichen zwischen dem Ende
Eine Saat zwischen den Zeichen

Es ist ein Tag wie kein zweiter
Worte die sonst niemand ausspricht
Ein Mensch einzigartig und besonders
Es ist ein Tod wie jeder

Immer weiter

Ich bekomme keine Luft mehr
Schein zu ersticken
Die Schmerzen schnüren mir die Kehle zu
Ich weiß nicht was ich tun soll

Keine Hilfe in der nähe
Keine Chance zu überleben
Mit Gedanken noch bei ihr
Leg ich mich nieder
Zur letzen Ruh

Doch da ist noch etwas
Etwas was weiter leben will
Etwas was sich erinnert
An eine Zeit ohne dich

Etwas was sagt
Es geht auch so
Es ging schon mal
Mach deine Augen auf

Etwas was nicht aufhört zu kämpfen
Etwas was nicht einfach aufgibt
Etwas was noch Hoffnung hat
Etwas für das es sich lohnt weiter zu gehen

In Gedanken gestorben

Wenn die Sonne meine Haut wieder wärmt
Wenn die Kälte aus meinem Körper flieht
Wenn nicht mehr alles um mich herum lärmt
Und du endlich meine Schmerzen siehst

An dem Tag an dem meine Träume sich erfüllen
An dem Blut aufhört zu fließen
Wird sich meine Welt in Freiheit hüllen
Und ich muss nie wieder Tränen vergießen

So vergehen endlos einsame Zeiten
Tag ein tag aus so wird’s vollbracht
Wann wird die Welt über die grenze schreiten
Wann wird der Tag endlich zur Nacht

So frag ich mich obs sich jemals ändern wird
Was würde sonst aus dieser Welt?
Ich habe mich in meinen Gedanken verirrt
Und es ist ein Ort an dem es mir gefällt

In meinen Gedanken bin ich Tod
Ist nich so das ich es schlimm fände
Es ist auch vorbei die endlose Not
Und alles findet endlich ein Ende

Spiegel der Zeit

Ich sehe in den Spiegel
Doch ich sehe dort nicht mich
Ich sehe was ich einmal war
So glücklich lacht mir ein Gesicht entgegen

Sehe tief in meine Augen
Doch auch diese gehören nicht mir
Sie sind nicht gefüllt mit Tränen
Sie strahlen voller Energie

Der Spiegel der Zeit
Er lügt nicht
Er zeigt was ich einmal war
Nur was ich bin seh ich niemals

Er zeigt nicht was mich zu dem machte
Was ich bin… und was ich werde
Er zeigt nur die Veränderung
Mein negativ Bild

Ich sehe die Person im Spiegel lachen
Sie lacht über mich
Sie sagt “wie kann man nur so dumm sein,
Und so werden wegen jemand anderem”

Ich greife in meine Tasche
Eine Klinge kalt und scharf
Ich halte meine Hand gegen den Spiegel
Und schneide langsam durch meine haut

Schnitt führ schnitt
Verblasst die lachende Person
Und lässt den blick auf mich frei
Auf das was ich jetzt bin

Jetzt lache ich
Ich habe sie getötet
Diese dumme naive Person
Die in mir weiter lebte

Sie war es, hat mich zu dem gemacht was ich bin
Ihre Fehler waren es, ihre Dummheit ihre Naivität
Jetzt ist sie nicht mehr da, doch ich bin dieselbe
Mir wird bewusst das es mir jetzt nicht besser geht

Denn obwohl ich sie hasste
War sie es, die auch schöne Erinnerungen gab
Jetzt bleibt mir nur noch die Zukunft
Alles andere ist von mir gewichen

Vielleicht ist es besser so
Doch ich werde auch vieles vermissen
Ich werde immer so sein
Das ich alles bereue

So bereue ich den Mord
An meinem alten Ich
Oder dem was ich nicht mehr sein konnte
Obwohl ich es wollte

Mir blieb keine Wahl
Sie zog mich hinunter
Aber sie half mir immer wieder
Immer wieder aufzustehen
Was tat ich…

Und am nächsten Tag begehe ich den nächsten Mord an mir
Denn ich habe mich vergessen lassen…
Vergessen was einst wichtig war
Vergessen warum es sich lohnt zu leben


Wand

Gebe nicht auf
Halte durch
Steh wieder auf
Gehe weiter
Schaue nicht zurück

…wer sagt dies zu mir?
Hör von niemanden
Was ich für ihn bedeute
Niemand redet mit mir

Es ist nicht selbstverständlich
Das ich immer da bin
Irgendwann werde ich wohl gehen
Die Frage ist nur noch wann

Zu viele gute Freunde
Gingen schon aus meinem Leben
Stand ich allein im Dunkeln
Fragte mich was soll´s

Es gibt vieles im Leben zu verlieren
Doch ich habe kaum noch etwas
Meine Hoffnung habe ich grade verloren
Wie einen Schlüssel, einfach so

Womit habe ich dieses Leben verdient
Warum habe ich niemanden mehr?!
Hab mich wohl zu kalt gestellt
Niemand vermochte mich zu verstehen

Und am Ende stehe ich wieder allein
Denke an dich doch du bist nicht da
Ich frage eine Wand, was ist passiert
Doch sie schweigt und antwortet nicht

Ich liege Abends wach
Und schaue zurück
Tränen laufen wie zu oft
Und verhindern klare Sicht

Was ist aus mir geworden

Ich hab geweint
aus tiefster Enttäuschung
Ich hab geweint
Aus tiefster Verzweiflung

Ich habe geweint und geweint
Doch es wurde nicht besser
Habe gehofft und gewartet
Doch du kamst nicht zurück

Ich habe vergessen zu leben
Habe an mir selbst gezweifelt
Erst du, dann er
Alle ließen mich im Stich

Und jetzt höre, verstehe ich
Alles war ein Missverständnis
All die Zeit des Leidens
War nicht mal für dich

So bin ich irgendwie erleichtert
Bin froh und glücklich
Doch irgendetwas in mir
Kann sich nicht dagegen wehren

Es bleibt kalt und einsam
Es hat sich dran gewöhnt
Es weint und schreit noch immer
Es versteht nichts, sieht keinen sinn

So seh ich dich an
Und fühle wie sich etwas auf mich legt
Es zerdrückt mein Herz
Es bringt mich zum weinen

Ich wende mich ab
Es tut mir so sehr weh
Uns jetzt zu sehen
Was ist aus mir geworden…

Dieses Leben

Steht irgendwo geschrieben
Was heute und morgen passiert?!
Hat irgendwer das Sagen
Über das was hier geschieht?!

Hat es jemals wen gegeben
Der mit Gott gesprochen hat?
Werden wir es je erleben
Den Gesang der Wahrheit hörn?

Kann ich je jemanden fragen

Warum dies hier geschieht?
Gibt es wen der dann wird sagen
Alles geschieht aus einem Sinn?

Ist alles wie vorgeschrieben
Und wir haben keine Wahl?
Oder gehen wir unseren Weg
Und es ist wirklich alles egal?

Kennen wir das Leben und kennen wir uns
Oder ist dies alles nur eine Schutzreaktion
Die uns vor der Wahrheit schützt?!
Leiten uns doch bloß irgendwelche Instinkte?

an alle, die es eh nicht verstehen
Und für die, die es genau so sehen


Man muss mich nicht mögen
Niemand wird nur gemocht
Aber man sollte zuhören
Anstatt Vorurteile sprechen zu lassen!!

Wenn man mich meiner Art wegen nicht mag
Kann ich das durchaus verstehen
Doch wenn man sagt: was du trägst gefällt mir nicht
Und mich dafür einschätzt nicht

Ich denke nicht daran mich zu ändern
Lieber weiter allein
durch die Straßen schlendernd
Werde ich dieses Leben zu Ende leben

Und du verstehst das nicht
Bist zu oberflächlich um zu sehen
Das alles einen tieferen Sinn hat
Zu egoistisch um es zu verstehen…

Du fühlst dich besser als andere
Und spielst mit Macht die dir nicht gehört
Lebst in einem Leben wie aus Glas
Ein Riss kann es zum Zerbersten bringen

Bei dir ist alles zu perfekt,
Zu einfach alles bloß geschenkt
Und bei jeder Kleinigkeit
Verlierst du schon die Nerven

Eines Tages wirst du merken
Das es Schlimmeres gibt
Doch du wirst nie verstehen
Wie es ist, gegen den Strom zu schwimmen

Ein stummer Schrei in der Nacht

Ich lauf hinaus
in die schwarze Dunkelheit
der Regen peitscht mir ins Gesicht
und vermischt sich mit meinen Tränen
Warum kannst du mich nicht verstehen
und nicht die Wahrheit akzeptieren
Dann leb doch weiter in deiner schönen Welt
Glaubst du wirklich was du da redest?
Glaubst du das was man dir erzählt?
Dann viel Spaß in einer Welt voller
unerkannter Lügen
So kann man das Leben sogar genießen…
Du lebst nur so
weil es am einfachsten ist
und so wie du, denken die meisten
doch wollt ihr nicht verstehen
das die Wahrheit am meisten wiegt?
Ich schau in den Himmel
breite meine Arme aus
ihr habt echt einen tollen Gott
den Gott der Lügen
Und ich flehe um Erlösung
ein stummer Schrei in der Nacht
Wurde er erhört?
Gibt es so etwas wie einen Gott?
Verzweifelt senk ich meinen Kopf
und gehe sehnsüchtig meines Weges

Grauer Horizont

Eine welkende rose
Erinnert mich an dich
Diese vergangene Zeit
Seit dem du gegangen bist
Unendliche schmerzen
stürzen auf mich ein
Drücken mich zu Boden
Und dort bleibe ich
Hab keine Kraft mehr aufzustehen
Keine kraft mehr schmerzen zu bestehen
Du gingst einfach so
Ohne was zu sagen
Ohne an mich zu denken
Ich weiß du hattest es nie leicht
Aber wer weiß was du verpasst hast
All die zeit die wir zusammen wären
Ich weiß nicht wozu ich jetzt noch lebe
Ich stehe hier
Und denke darüber nach
Wie es wird
Wenn ich spring
Was passiert
Wenn ich nun geh
Und mein herz fängt an schneller zu schlagen
Tausend Gedanken kreisen durch meinen kopf
Ich spür mich nicht mehr
Ich weiß nicht wer ich bin
Ich springe
Ich fliege
Und Tod

Laubbedecktes Grab

Es ist Herbst und alles leuchtet
Das Land erstrahlt in warmen Farben
Die Sonne strahlt
Das Herz erfreut sich dieser Schönheit
An einem solchen Tag
Wird ein Grab hinab gelassen
In die kalte Erde
Einige Menschen stehen um das Loch
Und sprechen ihren letzen Gruß
Dann kommt frische Erde drauf
Ein paar Blumen werden noch verschenkt
Und ein paar Tränen entweichen
Vom Regen der Blätter bedeckt
Scheint alles in Flammen zu stehen
Es wird Jahr für Jahr so sein
Bis das Grab im Vergessenen
Unterm Laub ertrinkt

Mein Leben

Mein leben ist dunkel geworden
Ohne Hoffnung schreib ich s wieder
Die Schmerzen fangen an zu morden
Sie drücken mich zu Boden nieder

Ihr guckt mich nicht an,
Sonst würdet ihr es sehen
Ihr hört mich nicht an
Sonst würdet ihr es verstehen

Wie die tränen rannen
So werden sie wieder gehen
Und die schmerzen kamen
Ich konnte nicht durchstehen

Es reißt mich immer weiter,
Hinunter in die Dunkelheit
Ich sehe ein ich scheiter
Der Tod sieht seine Gelegenheit

Und ich sehe schon das Blut
Es ist in einem glänzendem rot
Mich verlässt mein letzter Mut
Und ich falle…für immer…Tod

Selbstzerstörung

An dem Tag an dem die Welt
schwarze Tränen weint
hören alle Herzen auf zu schlagen

Krankhaftes Handeln der Menschen
versuchen dem Tod zu entweichen
wollen leben, und bemerken nicht
das sie an all dem Schuld sind

Ich habe keine Hoffnung
das sie´s irgendwann verstehn
werden sie jemals die Augen öffnen
um zu sehen was wirklich passiert?!

Und ich seh in den Himmel
hoch zum Mond, noch gibt er mir Hoffnung
bald ist er Tod, bald erlöscht sein Licht…

Angst umhüllt mich
frisst mich auf
Verzweiflung dringt nach außen
Tränen nehmen ihren Lauf

wann wird es endlich enden?!?!

Ein Spiel mit Feuer

Das ist wie ein Spiel mit dem Feuer
Du kannst entscheiden, ist es zu teuer
Oder riskierst du einen Schritt hinein
fängst vor Schmerzen an zu schreien

Gibst du dann auf oder gehst du weiter
Das wäre nur eine weitere Sprosse auf der Leiter
Die Leiter ist voll mit Qual und Schmerz
Als Belohnung bekommst du oben ein Herz

Dann musst du nur sehen welches es ist
Denn deins ist es welches die Zeit zerfrisst
Du hast dann ihres in deinen Händen
Und ihr Leben hängt in seidenen Bänden

Wenn du es loslässt fällt es in Dunkelheit
Sie ist es dann welche wieder weint
Kannst du die Verantwortung tragen
Kannst du mir nehmen all meine Fragen

Friedhof der Träume

Höre niemals auf zu Träumen
Den in ihnen verbirgt sich das wahre Leben
In deinen Träumen betrittst du deine Welt
In ihnen kannst du tun was du willst

Man muss um Träume kämpfen
Man darf sie nicht vergessen
Die Träume aus der Kindheit
Sind so voller Hoffnung

Wenn Träume sterben
Stirbt irgendwo ein Leben
Verliert sich irgendeine Seele
In der Dunkelheit der Nacht

Wenn Träume vergessen werden
Wo kommen sie dann hin?!
Gäbe es einen Friedhof der Träume
Würde dort immer die Sonne scheinen

Die Last des einsamen Herzens

Wenn ein Herz keine Liebe empfängt
Wenn der Schmerz es zum weinen bringt
Wenn alles drum herum sich schwarz verfärbt
Und der letzte Funken erloschen ist

Wenn das Herz so viel Liebe verschenkt
Das es keine mehr hat
Wenn es sich dann weigert neue zu geben
Weil es nicht mehr kann

Wenn man dann spürt wie es sich regt
Wie es den Körper zum beben bringt
Wie sich die Welt in Farbe legt
Und der Gesang der Hoffnung erklingt

Dann merkt man wie gut es einem geht
Man spürt die Wärme die einen umgibt
Doch es nicht einfach wenn man immer denkt
Bitte nicht, nicht noch mal einsam werden…

Das ist die Last des einsamen Herzens
Immer zu wissen wie es sein kann
Immer Angst haben zu müssen
Wieder diese Schmerzen zu haben